Vorstellung der inklusiven Schulprojekte durch unsere qualifizierten Referenten/innen
Bei Interesse an einem Inklusionsprojekt an ihrer Schule kontaktieren sie uns über das Kontaktformular.
10.07. Staatliche Wirtschaftsschule Bad Wörishofen (2 x 9te Klasse)
Nach längerer Anfahrt waren wir um 7.30 Uhr vor Ort, haben uns mit dem Klassenlehrer Herr Franke getroffen und sind dann nochmal den Ablauf durchgegangen. Die Klasse hat sich um 7.45 Uhr direkt in der Turnhalle eingefunden. Insgesamt waren es an dem Tag 2 9te Klassen. Wir haben mit einem großen Stuhlkreis angefangen, uns alle begrüßt, wir haben uns vorgestellt und erzählt, was wir an dem Tag (jeweils 3 Unterrichtstunden) geplant haben. Die Schüler*innen sollten sich im Vorfeld Fragen überlegen, die sie bezüglich Leben im und mit einem Rollstuhl, sowohl als Begleitperson und Kind von Eltern mit Handicap interessieren. Wir fanden es sehr interessant da doch einige Fragen zusammen kamen.
Nach einer Schulstunde haben wir die Klasse in zwei Hälften geteilt. Eine Hälfte durfte Selbsterfahrung im Sportrolli machen. Die andere Hälfte hat mit mir das Üben von Hilfe anbieten, wenn man das Gefühl hat, dass da ein Rollstuhlfahrer nicht weiterkommt, erarbeitet. Das Ganze hat dann nach viel Gespräch im praktischen Üben von Rollstuhlfahrern den Bordstein sicher rauf und runter bringen geendet. Nach einer Schulstunde haben wir dann die Gruppen getauscht. Danach gab es noch die Möglichkeit unter Anleitung und Unterstützung Treppentransfers mit Rollstuhlfahrern zu üben. In erster Linie ging es um Barrieren in den Köpfen der Teilnehmer abzubauen und eventuelle Berührungsängste zu minimieren. Es fand ein reger Austausch statt und alle waren am Ende schwer begeistert.
Bilder: Mirko Nolle
Einverständniserklärung zur Veröffentlichung liegt unterschrieben vor.
11.+12.07. Gymnasium Schwabmünchen (4 x 10te Klasse)
Hier waren wir am Donnerstag und am Freitag um mit unserem Marathon-Schulprojekt welches sich über 2 Tage erstreckte zu beginnen. Es ging jeweils los um 7.30 Uhr. Die Lehrer haben uns dann bereits in Empfang genommen und mitgeholfen den Anhänger auszuladen. Wir hatten 5 Alltags- sowie 10 Basketballrollstühle dabei.
Unterricht begann dann um 7.45 Uhr direkt in der Turnhalle. Kleine Vorstellungsrunde, anwesend waren an beiden Vormittagen im Schnitt ca. 28 Schüler pro 10te Klasse und die jeweiligen Klassenlehrer.
Die Schüler durften dann Fragen an das Flipchart schreiben (siehe Foto) und wir sind die mit denen dann durchgegangen, haben über Inklusion geredet, verschiedene Behinderungsformen, unterschiedliche Sportarten für Menschen mit Handicap,…
Nach einer Schulstunde haben wir die Klassen dann immer in zwei Hälften geteilt. Eine Hälfte durfte Selbsterfahrung im Sportrolli machen. Die andere Hälfte hat mit mir das Üben von seine „Hilfe anbieten“, wenn man das Gefühl hat, dass da ein Rollstuhlfahrer nicht weiterkommt, erarbeitet. Das Ganze hat dann nach dem Anleiten im praktischen Üben, von Rollstuhlfahrern den Bordstein sicher rauf und runter bringen, geendet. Hierbei gab es doch etliche Überraschungen, die so von den Schülern nicht erwartet worden sind. Unter anderem auch das Erlebnis wie schnell man doch mit einem Alltagsrollstuhl nach hinten umkippen kann. Auch das wieder aufrichten von „Rollifahrern“ konnte so gut geübt werden. Nach einer Schulstunde haben wir dann die Gruppen getauscht. Danach gab es noch die Möglichkeit unter Anleitung und Unterstützung Treppentransfers mit Rollstuhlfahrern zu üben. Auch die anwesenden Lehrkräfte haben aktiv an unseren Angeboten teilgenommen.
Zum Schluss hatten wir dann wie immer eine abschließende Reflektionsrunde in der weitere Fragen, die im Laufe des Vormittags aufgeplobbt sind, besprochen wurden. Generell hat es wie immer allen gefallen und wir hatten auch im Anschluss noch interessante Gespräche. Unter anderem waren auch der Rektor der Schule sowie seine Stellvertreterin kurz anwesend und haben sich für unser Engagement und das des Vereins bedankt und sie hoffen, dass wir dieses Projekt in den kommenden Schuljahren weiterführen können.
Ganz besonderen Dank von unserer Seite aus geht nochmals an Herrn Möller, der auf der einen Seite den im Elternurlaub befindlichen Herrn Knott vertreten hat und auf der anderen Seite uns bereits von Mittwochmittag an bis Freitagmittag tatkräftig unterstützt hat.
Nachfolgender Link zeigt kurzes Video einer Übung mit Rollstuhl.
Video: Mirko Nolle
Einverständnis zur Veröffentlichung liegt vor.
Bilder: Mirko Nolle
Einverständiserklärung zur Veröffentlichung liegt unterschrieben vor.